Getreide

Wissenswertes

  • Getreide ist schon seit Jahrtausenden die wichtigste Nahrungsgrundlage.
  • Weizen macht ein Drittel der Weltgetreideernte aus.
  • Dinkel ist eine alte Kulturform des Weichweizens.
  • Getreide zählt zu den preiswertesten und auch in Mangelzeiten gut verfügbaren Lebensmitteln.

Produkte

  • Dinkelreis: leicht abgeschliffen, kann gekocht werden wie Reis
  • Dinkelflocken: im Walzwerk zu Flocken verarbeitet
  • diverse Teigwaren aus Dinkel

Inhaltsstoffe

Das Weizenkorn besteht zu

  • 83% aus dem Mehlkörper, dieser enthält Stärke und Eiweißstoffe (v.a. Klebereiweiß).
  • 15% aus Schale (Kleie), diese enthält viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
  • 2% aus dem Keimling, dieser enthält Fette, Eiweißstoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Ernährungsphysiologische Aspekte

Getreide und Getreideprodukte sind wichtige Energielieferanten für den menschlichen Körper, da sie zum Großteil aus Kohlenhydraten bestehen.

Täglich sollten 4 Portionen Getreideprodukte verzehrt werden, für Kinder und Sportler werden bis zu 5 Portionen empfohlen. 
Vollkornmehl und – getreide sollten bevorzugt verzehrt werden, da diese mehr Mineralstoffe, Vitamine, Eiweißstoffe und Ballaststoffe enthalten.
Manche Ballaststoffe quellen im Magen auf und führen somit zu einem länger andauernden Sättigungsgefühl. Beim Verzehr von Vollkornprodukten ist jedoch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, da sonst Verdauungsprobleme auftreten können.

Eine Getreideart, die auch von den Linzer Landwirten angebaut wird, ist der Dinkel. Auch Grünkern ist relevant, das ist halbreifer, über Buchenholzfeuer gerösteter Dinkel. Dieser ist im Vergleich zu Weizen aromatischer und kann neben Brot auch zu vielen weiteren Produkten verarbeitet werden.

Tipps zur Lagerung

  • Für Brot, Mehl, Nudeln und Co. ist eine trockene, kühle und luftige Lagerung erforderlich. Durch Wärme im Lagerraum werden die Bildung von Schimmel und die Entwicklung von Schädlingen begünstigt. Die Lagerung in Gläsern und Dosen ist weniger empfehlenswert, dadurch kann das Getreide muffig werden.
  • Grundsätzlich sollte Vollkornmehl schneller verzehrt werden, da dieses durch den höheren Fettgehalt schneller ranzig wird.
  • Bei langem Aufbewahren wird das Brot hart und trocknet aus. Um das zu verhindern, kann es eingefroren werden, durch anschließendes Aufbacken wird es wieder knusprig.
  • Ist das Brot hart geworden, so können daraus Semmelwürfel für Knödelbrot geschnitten oder Brösel gerieben werden. Somit kann das Brot weiterverwendet werden.
  • Unverpacktes Brot sollte in Brotkästen gelagert werden, verpackte Ware in der Originalverpackung.

Quelle:
Reischl, A., Rogl H., Arzt A., Hauer B. (2015): Ernährung bewusst, aktuell, lebensnah – Grundlagen und Inhaltsstoffe. Trauner Verlag

Betriebe

Bildquellen

  • Getreide: Waldbothgut